Der Quartiersrat traf sich am 23. April 2026 zu seiner 26. Sitzung im Vor-Ort-Büro des Quartiersmanagements. Nach einer kurzen Zusammenfassung des 10. Forums Germaniagarten informierte Quartersmanagerin Kim Stolfik über den aktuellen Stand der Aktionsfondsprojekte. Am Frauentag wurden Blumen verteilt, was sehr gut ankam. Bald schon steht das Kulturenfest in der „Villa Holz“ am 13. Juni ab 14 Uhr an. Die Villa hat übrigens dem Dorfcafé angeboten, sich dort zu treffen, wenn ein Raum oder ein Garten gebraucht würde. Ein weiteres Aktionsfondsprojekt ist die mobile Bücherbox. Da sei man noch am Tüfteln, wie die aussehen soll, und auf der Suche nach Projekten, die Erfahrung mit dem Bau von Lastenrädern haben, berichtete Quartiersratssprecher Jens Fessel, der mit anderen Bewohner*innen an der Aktion beteiligt ist.
Auch beim Projektfonds tut sich Einiges. Laut der Projektgruppe „Netzwerk Nachbarschaft – Sommerfest Germaniagarten” wird es in diesem Jahr nicht ein großes Fest, sondern drei (Spielstraßen)feste geben: am 29. Mai, am 11. September und am 11. Dezember 2026. Fertiggestellt ist der „Wetterschutz für Begegnung in der Serbisch-Orthodoxen Kirche“, die transportablen Sonnenschirme und die Markise wurden rechtzeitig angeschafft und installiert, sodass diese am 16. April 2026 der eingeweiht werden konnten.
Noch bis Ende 2026 laufen die Projekte „Der Kiez bewegt sich weiter!“ und das „Jugendprojekt Germaniagarten“. Für die soll es Folgeprojekte geben. Ein anderes Folgeprojekt, was noch in diesem Jahr beginnen soll, ist „Gemeinsam Gärtnern im Germaniagarten“.
Über den Baufonds läuft die Neugestaltung des Spielplatzes und des Senkgartens in der Rohrbeckstraße. Gerade wurde das erste Beteiligungsverfahren abgeschlossen. Auf der Plattform mein.berlin konnten Bewohner*innen Wünsche und Ideen äußern und die Kinder der „Villa Holz“ haben bei einem Kiezspaziergang fotografiert und dokumentiert, wie sie sich den Spielplatz und die Nutzung der Fläche des Senkgartens vorstellen. Ein anderes Bauprojekt, die Qualifizierung des Oberlandparks, wird wegen Personalmangels im Bezirksamt erstmal aufgeschoben.
Melanie Tross und Tom Phan, die Ansprechpersonen für das gerade gestartete Projekt „Sicher unterwegs im Germaniagarten“, nutzten die Gelegenheit, sich und das Projekt beim Quartiersrat vorzustellen. Wer sie ebenfalls kennenlernen und sich an der Umfrage zur aktuellen Verkehrssituation im Kiez beteiligen möchte, findet eine Gelegenheit am 9. Mai, dem „Tag der Städtebauförderung“ im Oberlandpark ab 14 Uhr, oder am 29. Mai, beim „Tag der Nachbarschaft“ in der Bacharacher Straße. Am 27. Juni 2026 wird es dann eine Auftaktveranstaltung geben. Die beiden Projektverantwortlichen hatten den Kiezplan mitgebracht, auf dem schon die Teilnehmenden des Forums Germaniagarten eine Woche zuvor Gefahrenpunkte und Hindernisse aufgezeichnet hatten und der nun von den Quartiersratsmitgliedern ergänzt wurde.
Klimaschutz und Klimaanpassung sind schon seit geraumer Zeit Bestandteil der Quartiersarbeit. Deshalb wird auch im Quartier Germaniagarten im Rahmen eines partizipativen (teilhabenden) Klimaprojektes an einem Konzept gearbeitet. Zu den vier Oberthemen Grün, Wasser, Aufenthalt sowie Verkehr und Flächen lud Quartiersmanager Manuel Kuhn die Quartiersratsmitglieder ein, ihre Gedanken und Ideen für einen zukünftigen klimaresilienten Kiez mit hoher Aufentshaltsqualität aufzuschreiben. Dazu zählten mehr Bäume und Sträucher, Entsiegelung von Flächen, öffentliche Regenwasserbrunnen und eine Plantsche, kühlende Räume und Sitzbänke im Schatten, autofreie Zonen und ein gutes Fahrradwegenetz. Um das Umzusetzen, wurden auch Ideen gesammelt, wie das geschehen könnte: in Workshops zum Austausch über die Themen, Kiezspaziergängen, Infoveranstaltungen, Vorträgen und Ausstellungen.
