You are currently viewing Quartiersrat beschäftigte sich mit dem Thema Klimawandel im urbanen Raum

Am 10. Februar 2026 kam der Quartiersrat zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Mit dabei auch Teresa Deckert, die Nachfolgerin von Firdaous Fatfouta-Hanka als Gebietskoordinatorin im Bezirksamt. 

Zu Beginn tauschten sich die Quartiersratsmitglieder über Neues aus dem Kiez aus. Die Kita „Paradiesvögel“ würde sich über Lesepat*innen freuen, die den Jüngsten vorlesen und so bei der Verbesserung der Sprachkompetenz der Kinder helfen können. Merlin D’Hondt von der „Villa Holz“ berichtete, dass die Kinderfreizeiteinrichtung Ehrenamtliche sucht, die bei Veranstaltungen helfen und auch die Erzieher*innen unterstützen. Zudem soll das Thema Klima und Umwelt zum Schwerpunkt der Arbeit mit den Kindern werden. Geplant sind beispielsweise Müllsammelaktionen, woran sich die Kinder ja schon in den vergangenen Jahren sehr engagiert beteiligt haben. Das war das Stichwort für Quartiersmanager Manuel Kuhn. Er verwies darauf, dass wieder Anträge an den Aktionsfonds gestellt werden können und eine Idee einer Bewohnerin ist eben die Müllbeseitigung im Quartier gemeinsam mit anderen Anwohnenden. Es wird auch wieder einen BSR-Kieztag geben, diesmal am 1. Juni 2026, von 8 bis 13 Uhr in der Rohrbeckstraße zwischen Bacharacher und Schwanheimer Straße. Das ist leider ein Montag, aber es gibt bereits Überlegungen, wie sich trotzdem auch Berufstätige beteiligen könnten. Ein anderer Vorschlag ist, die zerstörte Bücherbox in einer mobilen Variante wieder aufleben zu lassen. Weitere Ideen sind willkommen.

Wo ist es besonders heiß, wo kann man sich abkühlen im Quartier?

Bei der Vorbereitung, Durchführung und Abrechnung der Aktionen treten aktuell einige Änderungen und Vereinfachungen in Kraft. Die größte Veränderung ist, dass nun Preisvergleiche erst ab einem Auftragswert von über 500 Euro erbracht werden müssen. 

Neues gibt es auch zu den Projekten. Im Rahmen des „Jugendprojekts Germaniagarten” arbeiten die Jugendlichen gerade an einem Drehbuch zu einem kleinen Film und besuchen zum  Weltrecyclingtag die BSR. Das Projekt „Netzwerk Nachbarschaft“ hat sich bei seinem ersten Treffen im Januar über kommende Aktivitäten verständigt. Beim Projekt „Wetterschutz für Begegnung in der Serbisch-Orthodoxen Kirche“ werden gerade Angebote studiert. Das Wetterschutzsystem soll nicht nur vor Regen, sondern vor allem vor Hitze im Sommer schützen. Besonders Familien wird es freuen, dass das Theaterprojekt weitergeführt wird als „TiK TiK -2. Akt“. Am 1. März 2026 startet aber ein neues Projekt: „Sicher unterwegs im Germaniagarten“. Zusammen mit Bewohner*innen soll ein Verkehrssicherheitskonzept erstellt werden. Vormerken kann man sich schon mal den 16. April, da wird es wieder ein Forum Germaniagarten geben.

Was bedeutet Klimaschutz?

Auch aus dem Baufonds gibt es Neuigkeiten. Für die Projekte „Kleinkinder-/ Inklusionsspielplatz und Senkgarten an der ROhrbeckstraße“ und „Qualifizierung Oberlandpark“ hat die Planungsphase begonnen. Um die Bewohnerschaft einzubeziehen, sind später noch Beteiligungsformate vorgesehen.  

Das Thema Klima gewinnt nicht nur bei Kindern in der „Villa Holz“ immer mehr an Bedeutung, es ist seit 2020 auch Fördervoraussetzung in den Städtebauförderprogrammen. Quartiersmanager Manuel Kuhn gab einen kurzen Überblick: Was bedeutet eigentlich Klimaschutz und was Klimaanpassung? Was versteht man unter Klimaresilienz? Und warum spüren Menschen in Städten den Klimawandel besonders stark? Zuvor aber tauschten sich die Quartiersratsmitglieder darüber aus, wo es im Kiez im Sommer besonders heiß ist und wo man sich gut abkühlen kann und wie sich Starkregen im Gebiet auswirkt. 

Den wird es hoffentlich nicht am 9. Mai 226, dem diesjährigen „Tag der Städtebauförderung“, geben. Deshalb diesen Termin schon mal in den Kalender eintragen.