Am 1. April 2025 traf sich der Quartiersrat zu seiner 20. Sitzung. Als Gäste von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen nahmen Alexandra Kast und die neue Gebietskoordinatorin Karina Scheffler teil. Bezirkskoordinatorin Firdaous Fatfouta-Hanka aus dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg kam ebenfalls mit Updates zu wichtigen Kiez-Themen und Projekten vorbei . Es stellte sich auch die neue Quartiersmanagerin Kim Stolfik vor, die auf Yumi Neder folgt. Die Architektin aus dem Ruhrgebiet ist neu nach Berlin gezogen und freut sich schon auf spannende Aufgaben.

Quartiersmanager Manuel Kuhn informierte die Runde zum aktuellen Stand der QM-Fonds. Der neue Ideenaufruf für den Aktionsfonds ist bereits gestartet, es können wieder Anträge gestellt werden. Für die Aktionsfondsjury, die über die Vergabe der Mittel entscheidet, werden noch Bewohnerinnen und Bewohner gesucht, die sich in diesem Gremium ehrenamtlich betätigen wollen. Dazu findet am 16. Mai von 16 bis 18 Uhr eine „Schnuppersitzung“ im Vor-Ort-Büro, Bacharacher Straße 2. statt. Hier findet sich der QR-Code für die Anmeldung und dann einfach unverbindlich vorbeikommen. Auch der Quartiersrat freut sich über Verstärkung. Einfach beim QM-Team melden, um dann an der nächsten Sitzung am 12. Juni ab 17 Uhr teilnehmen zu können. Das QM-Team beantwortet natürlich im Büro persönlich, am Telefon oder per E-Mail alle Fragen zum Quartiersrat und der Arbeit des Beteiligungsgremiums im Kiez.

Zwei Anträge liegen der Aktionsfondsjury bereits vor. Eine Einrichtung möchte ein Kulturfest organisieren und ein Anwohner einmal im Monat ein Frühstück im Bärenpark anbieten. Beim Projektfonds geht „TiK TiK – Theater im Kreis, Theater im Kiez“ ins dritte Jahr. Gerade hatte die Kita Paradiesvögel mit ihren „Eisvögel-Kindern“ nach wochenlangen Proben die furiose Premiere des Stückes „Das Groll-Kind“ in den Atelier Gardens gefeiert. Weitere Premieren folgen in diesen Tagen. Am 8. April findet der erste Kulturtag in diesem Jahr statt mit dem Theaterstück für Kinder ab 6 Jahren „Pop Up-Pirat”. Leider ist er schon ausgebucht. Aber dafür können sich alle auf den 10. Mai freuen, den „Tag der Städtebauförderung“, an dem es den nächsten Kulturtag gibt. Im Rahmen des Projektes „Quartiersküche Germaniagarten: Gemeinsam schmeckt’s am besten!“ sind Bewohner:innen am 30. April von 16.30 bis 20.30 Uhr zu einem Frühlingsfest im Garten der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Holzmannstraße 34, eingeladen. Wer möchte, kann auch am 8. April in der „Villa Holz“, Holzmannstraße 22, und am 7. Mai in der Serbisch-Orthodoxen Kirche wieder in der Quartiersküche ab 16.30 Uhr gemeinsam mit anderen lecker kochen. Auch wenn sich der Ort ändert, eingeladen sind natürlich weiter alle Nachbarinnen und Nachbarn. Mit einer mobilen Küche ist das Projekte auch am „Tag der Städtebauförderung“ dabei.
Zum Kochen braucht man Zutaten und so freut sich die Kirchengemeinde über die im vergangenen Jahr angelegten Hochbeete in ihrem Garten. Die brauchen Pflege, wer mitmachen möchte – auch ohne grünen Daumen – kann gerne vorbeikommen. Die „ackerpause“, der Träger des Projektes, gibt auch wertvolle Tipps fürs Gärtnern im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Interessierte können am 15. Mai und am 5. Juni, jeweils ab 17 Uhr, vorbeikommen.

Ebenfalls als Gäste eingeladen waren Luka Wilke und Olivia Rosenberger vom „Netzwerk Nachbarschaft“. Sie gaben einen kurzen Abriss zum bisherigen Projektverlauf. Ihre erste Bewährungsprobe haben sie bravourös bestanden, das Sommerfest im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Daran möchten sie in diesem Jahr natürlich wieder anknüpfen und laden alle ein, sich mit Ideen und Tatkraft zu beteiligen. Das Netzwerk hat Stammtische eingerichtet, an denen Bewohner:innen monatlich zusammenkommen, sich kennenlernen und neben dem Sommerfest auch Themen und eigene Ideen und Wünsche aus dem Quartier aufgreifen können. Die nächsten Termine sind: 13. Mai, 19. Juni, 17. Juli und 7. August, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr im Gemeindesaal der Serbisch-Orthodoxen Kirche.
In diesem Jahr startet auch noch das Projekt „Sicher Zuhause im Germaniagarten“, für das gerade der Trägerwettbewerb läuft. Die Bauprojekte hingegen brauchen noch etwas Zeit, bis der erste Spatenstich erfolgen kann. Das Projekt „Erweiterung der Kita Paradiesvögel und Gründung eines Familienzentrums“ befindet sich bis 2026 in der Planungsphase, wo dann auch die Träger für Architekten- und Planerleistungen ausgeschrieben werden.
Mit einem Hinweis auf das 9. Forum Germaniagarten am 10. April, 18 bis 20 Uhr, in der Marianne-Cohn-Schule, Holzmannstraße 7, und dem „Tag der Städtebauförderung“ am 10. Mai von 13 bis 17 Uhr, im Oberlandpark endete die Quartiersratssitzung. Wie immer gab es anschließend noch einen intensiven Austausch untereinander am leckeren Buffet.