Am 12. September 2025 findet von 13 bis 16 Uhr vor dem Tempelhofer Hafen-Center, Tempelhofer Damm 227, ein Gesundheitsmarkt statt. Es gibt ein vielfältigen Beratungs- und Informationsangebot rund um das Thema Sicherheit von Patientinnen und Patienten. Außerdem wird die sogenannte Notfalldose vorgestellt und – soweit der Vorrat reicht – auch kostenlos ausgegeben.
Mit dabei sind die Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, Krebs und chronischen Erkrankungen des Gesundheitsamtes, der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin sowie die Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle Tempelhof-Schöneberg. Auch die Apothekerkammer, der DRK Blutspendedienst Nord-Ost, die Senior*innenarbeit des Sozialamtes, die Verbraucherzentrale Berlin, der VdK-Pflegestützpunkt mit dem gerontopsychiatrischen Verbund Tempelhof-Schöneberg e. V. und der Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg sind vertreten. Ebenfalls dabei sind der Träger „fLotte SoziaL“ mit seiner E-Rikscha, der Mobilitätshilfedienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. und der Bewegungskoordinator des Bezirks. Die Lotsinnen der präventiven Berliner Hausbesuche stellen ihren Dienst vor. Die Patient*innenfürsprecherin am Auguste Viktoria Klinikum informiert über ihre ehrenamtliche Arbeit und Patientenrechte.
„Wir alle könnten durch einen Unfall oder eine Erkrankung plötzlich zu Patientinnen und Patienten werden. Das Thema Patientensicherheit sollte uns deshalb alle vorsorglich beschäftigen, nicht erst im Notfall“, erklärt Oliver Schworck, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit. „Nutzen Sie bitte die Dienstleistungen und Beratungsmöglichkeiten über Patient*innenverfügungen, Brailleschrift, Pflegeversicherungen oder vorbeugende Maßnahmen gegen Demenz.“
Der Welttag der Patient*innensicherheit wurde von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufen, um die Notwendigkeit zu betonen, alle Patient*innen entsprechend ihrer medizinischen Bedürfnisse zu versorgen und die Bevölkerung ausreichend über Angebote zu informieren.
Das Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg und die Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit unterstützen die Ziele des Welttages. Mit der Bekanntmachung der Notfalldose setzt der Bezirk einen entsprechenden Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung um. Die Notfalldose ist ein kleiner grün-weißer Behälter, den Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu Hause in der Kühlschranktür aufbewahren sollten. Sie enthält ein Notfall-Infoblatt, das unter anderem Angaben zum Gesundheitszustand, Medikamenten und wichtigen Kontaktpersonen enthält. Mit diesen Angaben können Notfallhelfer*innen besser reagieren, wenn eine hilfsbedürftige Person nicht ansprechbar oder auskunftsfähig ist und eine sofortige Versorgung einleiten. Auch Angaben zu Haustieren und deren Versorgung können vermerkt werden.