Du betrachtest gerade Kiezkino mit Bestsellerverfilmung „Ellbogen“

Zum dritten Mal gibt es das Kiezkino in der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Holzmannstraße 34. Am 22. Oktober 2026 wird das Drama „Ellbogen“ von Asli Özarslan aus dem Jahre 2024 gezeigt. Der Film ist frei ab 16 Jahren. Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Melia Kara spielt die junge Hazal, aufgewachsen im Wedding. Sie ist Berlinerin, spürt aber täglich, dass sie nicht dazugehört. Sie will leben, eine Perspektive haben, ihren Platz in der Gesellschaft finden, in der sie aufgewachsen ist. Regisseurin Aslı Özarslan erzählt in ihrem vielschichtigen Drama „Ellbogen“ nach dem gleichnamigen Roman von Fatma Aydemir von Alltagsrassismus, systemischer Ausgrenzung und jungen Menschen, die eben nicht die gleichen Chancen haben wie viele andere.

Mit ihren Freundinnen kann sie lachen, unbeschwert sein, reden, kiffen, ausgelassen feiern und von einer besseren Zukunft träumen. Gerade fiebert sie ihrem 18. Geburtstag entgegen, mit dem sich, glaubt sie, vieles ändern wird. Doch schon an der Tür zu einem angesagten Club, wo sie feiern wollen, werden sie abgewiesen. Als sie dann noch in der U-Bahn-Station von einem jungen Typen belästigt werden, entlädt sich der ganze Frust der jungen Frauen in unbändiger Aggression und Brutalität. Die Situation eskaliert und Hazal flieht Hals über Kopf nach Istanbul, wo ein Freund aus Berlin lebt …
Quelle: epd Film/bearb.: R. Friedrich

Das Kiezkino wird aus dem Aktionsfonds des Quartiersmanagements gefördert, finanziert aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.