Aufgrund des Ausscheidens von bisherigen Patientenfürsprecher*innen und der Eröffnung einer neuen stationären Einrichtung werden ab sofort und bis zum Ende der laufenden Wahlperiode neue Patientenfürsprecher*innen gesucht. Die Bewerbungen laufen bis zum 28. Februar 2026.
Das betrifft folgende Einrichtungen: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Wenckebach-Klinikum, Wenckebachstraße 23, 12099 Berlin; Kinder- und Jugendpsychiatrie, St. Joseph Krankenhaus, Wüsthoffstraße 15, 12101 Berlin; Krankenhaus des Maßregelvollzugs Berlin, Standort Kirchhainer Damm 64-66, 12309 Berlin.
Gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Landeskrankenhausgesetzes (LKG) und des Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG) ist es Aufgabe der Fürsprecher*innen, Patient*innen bei Beschwerden über die medizinische, pflegerische und sonstige Versorgung im Krankenhaus zur Seite zu stehen. Darüber hinaus vertreten sie deren Anliegen gegenüber dem Krankenhaus bzw. dem Krankenhausträger und treten möglichst vermittelnd auf.
Die Wahl findet durch die Bezirksverordnetenversammlung statt. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, für die eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird.
Von den Bewerber*innen wird unter anderem Engagement, Verhandlungsgeschick, Einfühlungsvermögen, selbstbewusstes und konfliktfähiges Auftreten, aktives Zugehen auf die Patient*innen sowie Kenntnisse von Beschwerdewegen erwartet und ebenso die Bereitschaft zur Fortbildung. Erreichbarkeit und regelmäßige Präsenz in den Häusern sind unabdingbar. Patientenfürsprecher*innen in psychiatrischen Krankenhäusern und psychiatrischen Abteilungen eines Krankenhauses wirken über die in dem Landeskrankenhausgesetz genannten Aufgaben hinaus beratend mit und unterstützen die Krankenhäuser durch Anregungen und Verbesserungsvorschläge, insbesondere hinsichtlich des therapeutischen Klimas. Sie helfen bei der Eingliederung der Patient*innen nach der Entlassung und bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über psychische Erkrankungen.
Wegen des hohen Bevölkerungsanteils an Migrant*innen sind interkulturelle Kompetenzen und/oder Sprachkenntnisse wünschenswert.
Bewerbungen sind bis spätestens 28. Februar 2026 an das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit zu senden. Weitere Informationen können telefonisch unter 030-902774323 erfragt werden.
