Der „Tag der Städtebauförderung“ am 9. Mai 2026 war nicht nur eine gute Gelegenheit, über die von Bund, Ländern und Kommunen geförderten Programme zum Städtebau zu informieren, sondern auch Anlass, den fünften Geburtstag des Quartiersmanagements zu begehen. Hendrik Hübscher, Leiter des Referates Förderung im Quartier in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, verwies darauf, dass mit insgesamt drei Programmen die Beseitigung städtebaulicher Defizite in Berlin und bundesweit gefördert wird. Eva Majewski Sparacino, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, hob besonders die Bedeutung der Quartiersmanagementgebiete hervor: sie schaffen Räume für Begegnung, verbessern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fördern die Chancengerechtigkeit in den Gebieten. Aber was wären die QMs ohne die aktive Beteiligung der Nachbarschaften? Das würde nicht funktionieren.
Sie lud alle Anwesenden ein, sich die kleine Ausstellung über die Arbeit des QMs in den vergangenen fünf Jahren anzusehen und Revue passieren zu lassen. Und sie verwies auf die anwesenden Projekte. Da wäre das gerade gestartete Projekt „Sicher unterwegs im Germaniagarten“. Gemeinsam soll ein Verkehrskonzept erarbeitet werden und deshalb ist auch die Expertise der Bewohner*innen gefragt, wo etwas verbessert werden muss und wo es gut läuft. Mit dabei auch das Projekt „Gemeinsam Gärtnern im Germaniagarten II“, entstanden aus dem Projekt „Quartiersküche“. An ihrem Stand konnte man sich eine Kräutersalz-Mischung selber zusammenstellen und erfuhr dazu noch Interessantes über die verwendeten Kräuter, wie auch auf der Kräuterwanderung durch den Kiez, der sich einige Bewohner*innen anschlossen.
Die Stadträtin verwies ebenso auf die im Rahmen des Projektes neu bepflanzten Hochbeete im Garten der Serbisch-Orthodoxen Kirche, die noch Paten zur Pflege brauchen. Sie dankte den vertretenen Stadtteilmüttern, die mitten im Quartier einen enormen Beitrag leisten, um viele Menschen zu erreichen. Und schließlich freute sie sich, dass an diesem Samstag auch wieder ein Kulturtag stattfand, organisiert vom Projekt „Tik Tik – 2. Akt“. Dazu eingeladen war die Gruppe „Farous 3“, die arabische und türkische Musik spielte und damit das Publikum im Oberlandpark begeisterte.
Bevor das Fest begann, hatte sich eine Gruppe Bewohner*innen zur monatlichen Müllsammlung versammelt (Aktion “Müllfrei”, gefördert über den Aktionsfond). Anschließend konnten auch sie sich an diesem Nachmittag entspannen und das schöne Wetter und die Musik genießen.
Impressionen
